Sonntag, 13. November 2011

Nebelige Aussichten

Passend zum derzeitigen Frühnebel hier zwei Aufnahmen, die ich letztens um 7:30 Uhr morgens bei der Landung in Düsseldorf gemacht habe.


Das Ruhrgebiet in seiner ganzen Pracht. Der Frühnebel, es waren 3 Grad Celsius, lag so tief, dass selbst die Windräder aus den Wolken ragten.


Sehr romantischer Anflug war das! Übrigens ist Deutschland, wie von dem oberen Bild her zu erahnen, der weltweit sechstgrößte Produzent von Kohlendioxid. Daran wird sich mit dem Ausstieg aus der Atomkraft wahrscheinlich auch nicht viel dran ändern. Da helfen diese 6 Windrädchen auch nicht viel. Vielleicht sollte man einfach den Wissenschaftlern die Reisegelder kürzen. Mit den Flügen, die man dadurch unterbindet, käme man den Weltklimazielen vielleicht tatsächlich mal etwas näher. Am 28. November beginnt übrigens die Weltklimakonferenz in Durban, Südafrika. Ergebnisse sind aus gegebenem Anlass aber ja nicht zu erwarten.

Fun Fact: der weltweite Ausstoß von CO2 ist im Jahr 2010 de facto stärker gestiegen, als die Wirtschaftsleistung gewachsten ist. In Deutschland zum Beispiel waren es 3,7% gegenüber 3,6%. Die Problematik der Umweltverschmutzung und wie damit von der Politik allerorts umgegangen wird erinnert erschreckend stark an die Problematik der Überschuldung. Wie bei der Finanzkrise muss es wohl auch erst in der Umweltpolitik zu einem Super-GAU kommen, bis sich vielleicht mal was tut... obwohl... weder die globale Finanzkrise noch der Super-GAU von Fukushima haben ein wirkliches Umdenken mit sich gebracht. Nebelige Aussichten also...

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